12.09.2017 03:00 | red

In einer Bürgerwerkstatt sollen Gefahrenstellen benannt werden: Wie gut geht es mit dem Rad durch die Stadt?

Friedrichsdorf Die Stadt will ein neues Radverkehrskonzept erarbeiten. Auch die Bürger werden eingebunden.

Es gibt zwar zahlreiche Radwege in der Stadt wie hier am Erlenbach. Lücken im Netz sollen aber jetzt ausgemacht werden.
Es gibt zwar zahlreiche Radwege in der Stadt wie hier am Erlenbach. Lücken im Netz sollen aber jetzt ausgemacht werden.

Sind genügend Radwege vorhanden? Sind sie gut markiert und sicher? Wo gibt es Probleme? Die Stadt Friedrichsdorf möchte das Thema Fahrradverkehr weiter voranbringen. Auf Grundlage des bestehenden Radverkehrskonzepts (RVK) aus dem Jahr 2001 soll daher ein neues Konzept erarbeitet werden.

Ziel ist, zunächst den Verlauf und den Zustand des Radverkehrsnetzes zu beschreiben. Derzeit sind an den Planungen außer dem Planungsbüro RVK aus Frankfurt, die politischen Fraktionen, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Regionale Verkehrsdienst beteiligt.

Doch auch die Bürger sollen in die weitere Erarbeitung des neuen RVK eingebunden werden. In einer Bürgerwerkstatt sollen sie fehlende oder mangelhafte Radverbindungen sowie Gefahrenstellen in aushängende Karten eintragen. Zusätzlich soll über Themen wie Fahrradabstellanlagen, Verkehrssicherheit und Fahren mit Pedelecs diskutiert werden. Termin für die Bürgerwerkstatt ist am Dienstag, 19. September. Beginn ist um 19 Uhr im Rathaus Friedrichsdorf, Hugenottenstraße 55, im Großen Sitzungssaal. Darüber hinaus können Bürger während der gesamten Projektlaufzeit Hinweise zu Gefahrenstellen oder Lücken, die geschlossen werden sollten, geben. Und zwar über die Internet-Meldeplattform Radverkehr www.meldeplattform-radverkehr.de. Alle Meldungen werden vom Planungsbüro geprüft und fließen in die weitere Bearbeitung ein.

Eine zusätzliche Gelegenheit, sich an der Planung zum Thema Radverkehr in Friedrichsdorf zu beteiligen, wird eine zweite Bürgerwerkstatt bieten. Sie soll sich dann mit konkreteren Maßnahmenvorschlägen des Planungsbüros beschäftigen. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Die Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres aufbereitet werden. Das neue Radverkehrskonzept soll dann, nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der Öffentlichkeit präsentiert werden.

(red)

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